• 1945

    Als alles begann

    Tischlermeister Johann Stickling und sein Bruder, Kaufmann Willy Stickling, gründen in Avenwedde eine Schreinerei als Gesellschaft bürgerlichen Rechts. Sie produzieren in einer angemieteten Halle Nähschränke und Kleinmöbel. Am Ende des Jahres beschäftigt der Betrieb bereits sieben Mitarbeiter.
  • 1947

    Im Aufwind

    In Avenwedde wird die erste eigene Produktionshalle in Betrieb genommen.Von nun an konzentrieren sich 25 Mitarbeiter auf die Herstellung von Küchenbuffets.
  • 1949

    Unter verändertem Namen

    Ab 1. Dezember 1949 firmiert das Unternehmen unter dem Namen J. und W. Stickling OHG.
  • 1956

    Auf eigenen Wegen

    Es kommt zur Teilung des Unternehmens: Während Willy Stickling in einem zuvor errichteten Zweigwerk in Avenwedde Wohnmöbel unter der Marke Wista produziert, führt Johann Stickling die Ursprungsfirma weiter.
  • 1961

    Neue Blickwinkel

    Heinz Stickling, der ältere Sohn von Johann Stickling, tritt ins Unternehmen ein und kümmert sich verstärkt um die Außendarstellung des Unternehmens. Der erste eigene Lkw wird angeschafft.
  • 1967

    Im Wandel

    Nachdem das Unternehmen bereits 1962 in eine KG umgewandelt worden ist, trägt es nun den Namen NOBILIA-Werke J. Stickling KG. Der jüngere Sohn von Johann Stickling, Werner Stickling, kommt ins Unternehmen. Die Mitarbeiterzahl steigt auf 145 an. Ein knappes Vierteljahrhundert nach der Gründung spezialisiert sich nobilia von nun an auf Einbauküchen.
  • 1970

    Wechsel der Generationen

    Johann Stickling übergibt die Führungsverantwortung an seine Söhne Heinz und Werner Stickling. Um die Produktion weiter auszubauen, entsteht zum 25-jährigen Firmenjubiläum auf einem 51.000 Quadratmeter großen Gelände in Verl-Sürenheide ein neues Werk mit einer Produktionsfläche von zunächst 7.000 Quadratmetern.
  • 1973

    Beginn einer Attraktion

    Auf einer Ausstellungsfläche von 2.000 Quadratmetern findet erstmalig eine Hausmesse statt. Eine Tradition entsteht, die bis heute große Anziehungskraft auf die Branche ausübt.
  • 1976

    Unternehmerische Entscheidungen

    Die Brüder Stickling errichten unter dem Namen Dominanta ein weiteres Werk in Verl-Kaunitz. Auf 8.000 Quadratmetern Produktionsfläche fertigen hier 80 Beschäftigte ein umfangreiches Wohnwand- und Anbauprogramm.
  • 1982

    Mit Zuversicht

    In Verl-Sürenheide entsteht ein neues Gebäude mit 3.000 Quadratmetern Bürofläche,um die Verwaltungsabteilungen zu zentralisieren.
  • 1985

    Alles unter einem Dach

    Das alte Werk in Avenwedde schließt seine Tore. Damit ist die gesamte Küchenmöbelproduktion nun ausschließlich in Verl-Sürenheide ansässig.
  • 1989

    nobilia produziert ausschließlich Küchenmöbel

    Heinz und Werner Stickling beschließen, die Wohnmöbelproduktion einzustellen, und verkaufen Dominanta. In Verl-Sürenheide beginnt im gleichen Jahr die Einführung des Zweischichtbetriebs. nobilia konzentriert sich ausschließlich auf die Fertigung von Einbauküchen.
  • 1993

    Sichtbare Fortschritte

    Das Unternehmen wächst kontinuierlich weiter: Ein neues Bürogebäude der technischen Verwaltung, ein Schulungszentrum und die erste zweistöckige Produktionshalle mit 6.000 qm Fläche entstehen, der Küchen- und Kantinenbereich wird erweitert und das Ausstellungsfoyer neu gestaltet. In der Produktion wird eine vollautomatische Arbeitsplatten-Bearbeitungsanlage in Betrieb genommen.
  • 1994

    Rekorde und Höchstleistungen

    Mit rund 1.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird auf einer Produktionsfläche von 85.000 Quadratmetern ein neuer Umsatzrekord von 680 Millionen Mark erreicht. Täglich verlassen rund 1.000 Küchen das Werk.
  • 1995

    Innovation als Erfolgsfaktor

    Durch die Inbetriebnahme einer neuen Halle wächst die Produktionsfläche in Verl-Sürenheide auf 105.000 Quadratmeter. Dies dokumentiert auch zum 50- jährigen Firmenjubiläum die Fortsetzung der innovativen und rasanten Unternehmensentwicklung.
  • 1996

    Ende einer Ära

    Heinz und Werner Stickling wechseln aus dem operativen Geschäft in den zuvor neu gegründeten Beirat.
  • 1997

    Hoch hinaus

    Ein neues Hochregallager für Fronten und Korpusteile entsteht. Auf 1.800 qm Fläche stehen 10.400 Palettenplätze zur Verfügung.
  • 1999

    Auf neuem Kurs

    In der Führungsriege kommt es zu personellen Veränderungen. Dr. Günter Scheipermeier übernimmt den Vorsitz der Geschäftsführung. Wenige Monate zuvor stirbt am 15. Mai 1999 Heinz Stickling an den Folgen eines Unfalls.
  • 2003

    Platz nach oben schaffen

    Inbetriebnahme des Hochregallagers für Arbeitsplatten. Auf einer Grundfläche von 1.800 qm stehen in der 23 m hohen Halle 1.200 Stellplätze für rund 250 unterschiedliche Lagerartikel zur Verfügung.
  • 2004

    Kontinuität in Ausbildung

    Die unternehmenseigene Lehrwerkstatt feiert 25jähriges Jubiläum. Seit 1979 wurden dort mehr als 200 Tischlerinnen und Tischler ausgebildet.
  • 2006

    Mehr Raum für mehr Menschen und Maschinen

    Die Inbetriebnahme eines zweiten Werkes in Verl-Kaunitz mit 50.000 Quadratmetern Produktionsfläche schafft auf Anhieb 145 neue Arbeitsplätze. Im Einschichtbetrieb werden täglich zunächst 2.700 Typen produziert. Durch einen Anbau des Verwaltungsgebäudes in Verl-Sürenheide wird die Bürofläche um rund 2.400 Quadratmeter erweitert.
  • 2007

    Zertifiziert in Nachhaltigkeit

    nobilia lässt erstmalig sein Umweltmanagementsystem gemäß DIN/EN ISO 14001 zertifizieren und erhält die Auszeichnung "Goldenes M" der Deutschen Gütegemeinschaft für Möbel e.V.
  • 2009

    Bewiesene Qualität

    Mit der Hausmesse 2009 eröffnet das in der Küchenmöbelbranche einzigartige Prüflabor. Auf 230 Quadratmetern werden hier alle Neuentwicklungen umfangreichen Testverfahren unterzogen. Nur Möbel, die die Qualifikationstests im nobilia-Prüflabor bestanden haben, werden in die neue Kollektion aufgenommen.
  • 2010

    Auf Erfolgskurs

    Bei laufendem Betrieb wird das Werk I in Verl-Sürenheide erweitert und eine neue, größere Halle um die bestehende gebaut. Vier Jahre nach seinem Bau stellt das Werk II in Verl-Kaunitz auf Zweischichtbetrieb um.
  • 2011

    Unaufhaltsame Entwicklung

    Das Werk II in Verl-Kaunitz ist rasant gewachsen und fertigt inzwischen mit rund 500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf einer Produktionsfläche von 110.000 Quadratmetern 9.000 Typen.
  • 2012

    Aktuell

    2.500 Küchen verlassen täglich die insgesamt 215.000 Quadratmeter großen Produktionshallen und werden durch 135 eigene Lkws direkt zum Kunden geliefert. Das Verwaltungsgebäude in Verl-Sürenheide wird um eine Etage aufgestockt und die Bürofläche nochmals um rund 2.500 Quadratmeter erweitert.
  • 2014

    Wachstum

    Mit der Inbetriebnahme des Hochregallagers im Werk II in Kaunitz ist die nächste Ausbaustufe erreicht. Mit einer Typenleistung von mehr als 10.000 Schränken pro Tag auf 115.000 qm Produktionsfläche ist Werk II die nunmehr zweitgrößte Produktionsstätte für Küchenmöbel in Deutschland nach dem nobilia Werk I in Verl-Sürenheide.
  • 2015

    Jubiläum

    Im 70. Jahr seiner Firmengeschichte erzielt nobilia mit 1.018,4 Millionen € einen neuen Umsatzrekord und wächst somit im 15. Jahr in Folge. Damit hat nobilia seine Position als Marktführer erneut weiter ausgebaut und gefestigt. Insgesamt wurden in beiden Werken mehr als 630.000 Küchen produziert. Die Typenleistung im Werk II wurde erneut auf mehr als 12.000 Typen am Tag gesteigert. Das Werk I am Standort Verl-Sürenheide fertigt pro Tag etwa 16.700 Schränke.